Projekte des Faktor 10 Instituts

BRIX - Business Resource Intensity Index (März 2009-Sept. 2010)
Hauptziel des Projektes ist es, in enger Zusammenarbeit mit drei österreichischen Unternehmen (Lenzing AG, Rhomberg Bau GmbH, Grüne Erde GmbH) einen ressourcenbasierten Index – den Business Resource Intensity Index (BRIX) – zu entwickeln, welcher es Unternehmen erlaubt, den Ressourcenverbrauch und die Ressourceneffizienz ihrer Standorte sowie ihrer Produkte und Dienstleistungen zu messen und zu optimieren. Basis hierfür sind die Indikatoren MIPS (ökologischer Rucksack) sowie der Ökologische Fußabdruck (ecological footprint). Das Faktor 10 Institut ist dabei Partner in einem Forscherteam bestehend aus Sustainable Europe Research Institute SERI (Projektkoordination), plenum - ganzheitliche nachhaltige entwicklung gmbh, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie sowie dem österreichischen Institut für Nachhaltige Entwicklung ÖIN. Das Projekt BRIX wird im Rahmen der Ausschreibung "Bridge" der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG realisiert. Projekthomepage

Lebenszyklusbewertung von Bodenbelägen für den Außenbereich (seit Nov. 2008)
In Kooperation mit der Gruppe angewandte Technologien GraT der TU Wien (Projektleiter: Dipl.-Ing. Hannes Hohensinner) sowie grünplan und im Auftrag der Niederösterreichischen Landesregierung führt das Faktor 10 Institut in diesem Projekt MIPS-Analysen für verschiedenste Bodenbeläge durch. Das Projekt beinhaltet eine umfassende ökologische Bewertung ausgewählter Bodenbeläge. Diese besteht zum einen aus der Bewertung der quantitativen Auswirkungen auf die Umwelt und gibt zum anderen Informationen über die qualitativen Eigenschaften der Beläge. Eine ökonomische Bewertung erfolgt mittels der Kostenmanagementmethode Life Cycle Costing.

EU-Projekt Euro Crafts 21 - Kompetenzentwicklung zum Nachhaltigen Wirtschaften im europäischen Handwerk (seit Oktober 2008)
Inhalt des Projektes ist es, die Aspekte "Nachhaltigen Wirtschaftens" in die Qualifizierungs- und Beratungsangebote im Bereich beruflicher (Weiter)-Bildung für Klein- und Kleinstbetriebe des europäischen Handwerk zu integrieren. Das Projekt sieht den Innovationstransfer in fünf europäische Länder vor und wird von der EU im Rahmen des Programms Leonardo da Vinci gefördert. Beteiligt sind neun Partnerorganisationen aus 6 eurpäischen Ländern. Das Faktor 10 Institut ist Projektleiter dieses EU-Projektes. Projekthomepage

Messung und Bewertung der Nachhaltigkeitsqualität von Produkten (seit April 2008)
Ein ExpertInnenteam, bestehend aus Dr. Friedrich Hinterberger, Dr. Stefan Giljum und Mag.a Eva Burger (alle SERI Sustainable Europe Reasearch Institut) sowie Dipl. Ing. Christopher Manstein (Faktor 10 Institut Austria), führt im Auftrag von ECR-Austria diese Pilotstudie durch (Projekt Homepage). Ziel der Studie ist die Beurteilung der Eignung eines Indikatorensets, bestehend aus Ökologischer Fußabdruck, CO2-Rucksack (engl. carbon footprint), Ökologischer Rucksack und Wasser-Rucksack, für die Messung und Bewertung der Nachhaltigkeitsqualität von Produkten anhand beispielhaft ausgewählter Produkte. Informationspapier ECR AG Nachhaltigkeit 

EU-Projekt EuKoNa (2007-2009)
Das Faktor 10 Institut war Partner im EU-Projekt "Europäische Kompetenzentwicklung zum Nachhaltigen Wirtschaften – Curricula und Lehr-/Lernmaterialien für die Berufsbildung in der Ernährungsbranche (EuKoNa)". Projektveröffentlichung
Primäres Projektziel ist die Förderung der Weiterbildung der Lehrkräfte, Ausbildner und Dozenten und damit verbunden eine Qualitätsförderung der europäischen Systeme der Berufsbildung mit einem besonderen Bezugspunkt auf Qualifikationen im Bereich „Nachhaltigkeit (nachhaltiges Wirtschaften) in der Berufsbildung“ (Leonardo da Vinci Programme, Phase II). Projekthomepage

CO2 Kennzeichnung von Lebensmittelprodukten (2007-2008)
Das Faktor 10 Institut war Mitglied einer wissenschaftlichen Expertengruppe unter Federführung des Suatianbale Europe Research Institute SERI, welche die AMA Marketing GmbH bei der Erstellung eines Konzeptes zur CO2 Kennzeichnung von Lebensmittelprodukten unterstützt hat ("CO2-Transport-Rucksäcke"). Aufgabe des Faktor 10 Institutes in diesem Projekt war es, die Notwendigkeit weiterer Indikatoren wie etwa MIPS (Material Input pro Serviceeinheit) in Kennzeichnungssysteme zu berücksichtigen. Projekt Homepage

Pilotprojekt Nachhaltige Produkte und Dienstleistungen (2007-2008)
Das "Pilotprojekt Nachhaltige Produkte und Dienstleistungen" der Stadt Wien ÖkoBusinessPlan Wien unterstützt Wiener Betriebe dabei, bestehende Produkte und Dienstleistungen zu hinterfragen und im Sinne der Nachhaltigkeit weiter zu entwickeln. Das Faktor 10 Institut begleitetete im Auftrag der Stadt Wien das Unternehmen Maklad innovative Fluid- und Sytemtechnik GmbH bei der Teilnahme an diesem Pilotprojekt. Maklad wurde dafür auf der ÖkoBusinessPlan-Gala 2008 ausgezeichnet (Anerkennungspreis).

Projekt Nachhaltige Entwicklung in Wiener Betrieben (2005-2008)
Eine nachhaltige Wirtschaftsweise bezieht gleichberechtigt ökonomische, ökologische und soziale Aspekte ein. Das Projekt "Nachhaltige Entwicklung in Wiener Betrieben" des ÖkoBusinessPlan Wien unterstützt Unternehmen auf ihrem Weg zu einem nachhaltigen Betrieb. Ziel ist das Auslösen eines nachhaltigen Prozesses im Betrieb und die Erstellung eines ersten Nachhaltigkeitsberichtes. Das Faktor 10 Institut begleitet zusammen mit seinem Partner der Trifolium - Beratungsgesellschaft im Auftrag der Stadt Wien insgesamt fünf Betriebe bei Teilnahme an diesem Projekt, darunter das Sustainable Europe Research Institut, das für die Legung seines ersten SERI Nachhaltigkeitsberichtes ausgezeichnet wurde.

Radiosendung Nachhaltigkeit messen: Der Ökologische Rucksack (ausgestrahlt am 04.07.2007)
Ö1 Dimensionen (ORF) - Die Welt der Wissenschaft. Gestaltung: Rainer Schultheis. Mit Beiträgen von: Dennis Meadows, Friedrich Hinterberger, Christopher Manstein, Robert Wimmer und Christine Jasch.
Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, die ressourcenproduktivste Region der Welt zu werden. Zum drohenden Klimawandel in den nächsten Dekaden besteht auch die Gefahr, dass der globale Ressourcenverbrauch "explodiert". Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen sind gefragt. Wichtig ist es dabei, den Ressourcenverbrauch möglichst genau zu messen. Die von Friedrich Schmidt-Bleek entwickelte Idee des ökologischen Rucksacks wird dem gerecht. Hintergrund dieses objektiven Messkonzepts ist es, für den Wert eines Produktes auch Stoff- und Energieströme miteinzubeziehen - erst dann lässt sich eruieren wie viel natürliche Ressource ein Produkt oder auch eine Dienstleistung benötigt. Hör Link

Materialintensitätsanalyse Wirkungsgrad Energieservice GmbH (2006)
Gemeinsam mit TBL Leiler und business transformation erstellte das Faktor 10 Institut eine Materialintensitätsanalyse nach dem MIPS-Konzept für die Bereitstellung und thermische Umwandlung von Altspeiseölen und Altspreisefetten. Ziel der Studie war der ökologische Vergleich zu analogen Varianten mit Erdgas und Heizöl.

Materialintensitätsanalyse Schaugarten BÖZAT (2005-2006)
Im Auftrag der "Gruppe Angepasste Technologie" (GrAT) der Technischen Universität Wien erstellte das Faktor 10 Institut mit seinem Partner TBL Leiler eine Materialintensitätsanalyse nach dem MIPS-Konzept für den "Schaugarten BÖZAT", welcher Teil des sogenannten S-Hauses nach dem Faktor 10 Konzept werden soll. Ziel der Studie war der ökologische Vergleich verschiedenen Zaunvarianten und Bodenbeläge, die in diesem Schaugarten nach dem Faktor 10 Prinzip zum Einsatz kommen sollen.

Materialintensitätsanalyse "Steinbruch Hohenems" (2005)
Im Auftrag der Rhomberg Steinbruch GmbH (Hohenems/Vorarlberg) erstellte das Faktor 10 Institut mit seinen Partnern TBL Leiler und gi business transformation eine Materialintensitätsanalyse nach dem MIPS-Konzept für den "Steinbruch Hohenems". Ziel der Studie war es, verschiedene Zukunftsszenarien für den Steinbruch unter Berücksichtigung des systemweiten Ressourcenverbrauchs mit dem Indikator MIPS zu bewerten und zu diskutieren.

FABRIKregio - Weiterentwicklung, Erprobung und Verbreitung von Modellen zur Selbstbewertung betrieblicher Nachhaltigkeitspotenziale unter besonderer Berücksichtigung regionaler Erfolgsfaktoren (2004-2005)
Ziel dieses Projektes war die Weiterentwicklung und Erprobung von Modellen zur Selbst-Beurteilung von Nachhaltigkeit auf Unternehmensebene und die Verbreitung in österreichischen Betrieben. Dabei wurden, neben der integrativen Betrachtung von sozialen, ökologischen und ökonomischen Faktoren, sozioökonomisch und insbesondere regionale Aspekte berücksichtigt. Im Rahmen einer Workshops-Serie wurde das Modell mit österreichischen Pilotbetrieben getestet. Das Projekt erhielt Förderung durch das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Verkehr. Endbericht / Schriftenreihe „Berichte aus Energie- und Umweltforschung“, BMVIT

Frühere Projekte des Faktor 10 Institutes:

EU-Projekt PIMM 2 - Transnationale Verbreitung und Weiterentwicklung des Schulungs- und Beratungskonzeptes Prozessintegrierte Managementmethoden für Kleinbetriebe (2003-2005)

Ökoeffizienz-Börse: Die Internetplattform für ökoeffiziente Produkte und Dienstleistungen (2001-2008)

Öko-Effiziente Produkt-Dienstleistungs-Konzepte (2001-2003) Endbericht

EU-Projekt Factor X - Entering the Market Eco efficiently (2001-2002)

EU-Projekt "Managementtechniken und Ressourcenmanagement" (1999-2001) Projektdokumentation

Umweltminister-Konferenz in Villach (2000-2001) ENCORE

EU-Projekt Klagenfurt Innovation: Neue Wege einer umweltgerechten Produktgestaltung (1998-1999) Veröffentlichung

Kongress-Messe Faktor 4+ (1998 und 1999) Die Kärntner Messen