Die Krise als Chance – ein Ratgeber sagt, wie es geht

Es gibt den markanten Ausspruch, dass das Hinfallen eines Menschen nichts Schlimmes ist. Schlimm wird es erst für den, der liegenbleibt.

So oft diese Weisheit auch schon bemüht worden ist – in ihr steckt dennoch ein wahrer Kern. Denn tatsächlich ist jedes Leben, ob privat oder beruflich, stets mit Krisen verbunden.

Misserfolg bei einem Geschäft oder eine gescheiterte Beziehung, eine niemals durchsetzungsfähige Geschäftsidee oder gesetzliche Rahmenbestimmungen, die zu enge Fesseln anlegen: Gründe, um das Scheitern eines Projekts zu erklären, gibt es viele. Aber es gibt noch mehr Gründe, nach einem Misserfolg auch neu durchzustarten.
Der US-amerikanische Erfolgsautor Michael Parker hat nun ein besonderes Projekt auf den Weg gebracht. Von der Erkenntnis ausgehend, dass im deutschsprachigen Raum nur jeder siebte Mensch der erwachsenen Bevölkerung auf den erhofften Erfolg verweisen kann, ist er der Frage nachgegangen, wie sich das ändern lässt. Daraus entstanden ist ein Kompendium, das Mut machen will.

Denn mit dem Buch „Die Krise ist Ihre Chance“ sollen all jene angesprochen werden, die im Job wie in Geldangelegenheiten auf den großen Durchbruch warten. Weil aber Warten und Nichtstun stets der falsche Weg sind, hat Parker einen Ratgeber erstellt.

Der beginnt damit, dass er Geschäftsgrundlagen auflistet, aber auch deren Basis: Und die Selbstverständlichkeit eines jeden Geschäfts ist schlichtweg die, von seinem Produkt und von seiner Leistung überzeugt zu sein und darauf eine marktfähige Strategie aufzubauen. Sich selbst klarzumachen, wo die Stärken liegen, ist nicht immer einfach.

Doch Parker gelingt es, jene Kriterien zu definieren, die den Code ausmachen. Dass dieser Code veränderbar und vor allem optimierbar ist, ist Teil der Wahrheit. Doch sie umzusetzen bedeutet auch, sich als Marke selbst zu branden, mit Empathie und Enthusiasmus auf andere zugehen und überzeugen zu können. Nur aus dieser Balance entstehen die passenden Geschäftsideen.
Naturgemäß ist es eine sehr amerikanisch geprägte Sichtweise, die der Bestsellerautor einbringt. Obwohl sich nicht jedes Geschäftsmodell auf den europäischen Kapitalismus übertragen lässt, so sind es doch die Mechanismen, die transkontinental die gleichen sind.

Es gibt in den Staaten wie in Europa Trends, die parallel laufen und erfolgreich sind. Es gibt im alten Europa wie in der schönen neuen Welt einen Bedarf an Innovation und Vision. Wer bereit ist, sich den neuen Herausforderungen zu stellen, für den wird Parkers Buch eine echte Hilfe sein.

Wer dagegen in der Lethargie verharrt, der wird zwar unterhaltsame Lektüre finden. Die Krise lässt sich aber auf diese Weise garantiert nicht lösen. Weder privat noch beruflich.